Donnerstag, 19. April 2018

Elsässische Weinstraße zwischen Straßburg und Colmar - irgendwie immer leicht "drüber"

Das Elsass - die damit verbundene Romantik zaubert manchem schon ein Glänzen in die Augen. Fachwerkhäuser, Baeckeoffe, angerichtet in der elsässischen Terrine, Flammkuchen, Störche und Trachten - SCHMACHT! Die Wahrheit sieht für mich etwas anders aus. Zugegeben, es gibt traumhaft restaurierte Fachwerkhäuser, die Weinberge reichen bis an die alten Stadtmauern - und der Rest ist Touri-Nippes. Alles maßlos überteuert und mit einem großen Eimer Rührseeligkeitskleister zutapeziert. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass Elsässer mit Vorliebe im benachbarten Baden oder der Pfalz zum Essen und Einkaufen gehen? Es gibt Ostermärkte in Colmar, die sind so kitschig, dass die glatt in Rüdesheim in der Drosselgasse beheimatet sein könnten. O.K., Straßburg hat Stil und Colmar seine schönen Ecken, aber es ist mir alles zu sehr Bilderbuch-Romantik. 

Nichtsdestotrotz gibt es schöne Fotomotive: 





























Den Link zu allen Bildern aus Colmar, Riquewihr, Molsheim, Rosheim, Kaysersberg, Ribeauvillé, Dambach La Ville, Obernai, Boersch, Soufflenheim und Selestat findet ihr hier

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Zum ersten Mal in Bremen war ich in der 10. Klasse beim Klassenausflug. Obwohl mir der Menschenschlag nicht allzu sehr liegt, fand ich die ...